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Was ist Ergonomie?

Ergonomie ist ein relativ neuer Begriff. Als Erster nutzte Prof. Wojciech Jastrzębowski im Jahre 1857 das Wort Ergonomie in der Zeitschrift „Natur und Industrie”, in der er einen Artikel mit dem Titel „Abriss der Ergonomie, also der Lehre über die Arbeit auf Grundlage der Rechte aus der Lehre von der Natur“ veröffentlichte. Auf die Untersuchungen im Bereich der Ergonomie kam man erst in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts zurück. In Polen wurde die Ergonomie Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre neu entdeckt und dringt seitdem unbemerkt in unsere Häuser und Arbeitsplätze ein.
Der Begriff der Ergonomie hat inzwischen viele Definitionen. Nach einer Online-Version der Enzyklopädie PWN stammt die Ergonomie von den griechischen Worten érgon (Werk, Arbeit) und nómos (Recht) ab. Sie ist eine Wissensdisziplin, die sich mit den Prinzipien und Methoden der optimalen Anpassung von Arbeitsbedingungen an die körperlichen und psychischen Eigenschaften des Menschen beschäftigt, gemäß den Anforderungen der Arbeitsphysiologie und -psychologie, mit dem Ziel, Leben und Gesundheit zu schützen und die besten Bedingungen für die Entwicklung der Persönlichkeit zu schaffen. Mit anderen Worten hat sie zum Ziel, Maschinen und Geräte, aber auch die Umgebung an unsere körperlichen Voraussetzungen und gesellschaftlichen Bedürfnisse anzupassen.
Gegenwärtig wird die Ergonomie in praktisch jedem Bereich genutzt, der auf die Herstellung von allgemein nützlichen Gegenständen ausgerichtet ist, aber auch in Bezug auf die Arbeitsumgebung und die Arbeitsbedingungen. Schon während des Zweiten Weltkrieges begannen die Konstrukteure darauf zu achten, dass die Konstruktionen von Flugzeugen und anderen Kampfmaschinen an die Bedienungskompetenz eines durchschnittlichen Soldaten angepasst sind. Heute wird größter Nachdruck darauf gelegt, dass die Erkenntnisse der Ergonomie bei der Planung von Arbeitsplätzen zum Einsatz kommen.

Die Wirbelsäule in der Kurve

Wirbelsäulenbeschwerden sind eine Zivilisationskrankheit. Im Laufe meiner mehrjährigen Praxis konnte ich eine deutliche Senkung der Altersgrenze beobachten, ab der die ersten Probleme mit der Wirbelsäule beginnen. Die Zahl der Patienten, die gerade erst das 30. Lebensjahr beendet haben, nimmt zu. Schmerzen in der Wirbelsäule sind sehr ernst zu nehmen und oft Ursache für das Fernbleiben von der Arbeit oder für langfristige Krankschreibungen. Die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen ist schwierig und liefert keine zufriedenstellenden Ergebnisse, oft kehrt die Krankheit auch wieder. Es stellen sich daher folgende Fragen: Warum ist das so? Und wie soll man dem vorbeugen? Eine schmerzende Wirbelsäule haben wir selbst zu verantworten und ihr Zustand hängt in einem großen Maße von unserem Verhalten ab. Es ist ähnlich wie mit einem Fahrzeug: je höher die Kilometerzahl, desto größer der Verschleiß. Was zählt, ist die richtige Nutzung!
Die Evolution hat uns perfekt auf die Bewegung in aufrechter Haltung vorbereitet. Aus Sicht der Biomechanik ist die Wirbelsäule eine perfekte Struktur. Unsere Probleme begannen mit dem Fortschritt der Zivilisation. Konkret heißt das, dass wir mit unserer Lebensweise und unserem Lebensstil die eigene Evolution überholt haben. Vom aufrechten Menschen haben wir uns in einen sitzenden Menschen gewandelt. In der chinesischen Medizin glaubt man, tägliche Bewegung in einem Maße, das mit einem acht Kilometer langem ständigen Marsch vergleichbar wäre, würde die richtige Funktion des Muskel- und Gelenksystems sichern. Unser Aktivitätsniveau ist in den meisten Fällen weit von dieser Norm entfernt. Die Wirbelsäule ist von ihrem Aufbau her an die Bewegung angepasst, Sitzen und Stehen mag sie nicht. Um aber zu verstehen, was uns schadet, müssen wir wissen, wie sie funktioniert.

Komplizierter Aufbau

Aus Sicht der Biomechanik unterscheiden wir die vordere und die hintere Säule der Wirbelsäule. Die vordere Säule ist hauptsächlich für die Übertragung von Belastungen verantwortlich und besteht aus Wirbelkörper und Bandscheiben. Die hintere Säule ist für die Bewegungen und ihre Kontrolle verantwortlich und besteht aus Wirbelgelenken. Die Schlüsselrolle bei der Übertragung von Belastungen spielt die Bandscheibe. Die Bandscheibe besteht zu 80% aus Wasser, den Rest bilden Proteoglykane und Kolagen. Sie zeichnet sich durch eine sehr schwache Durchblutung und einen ebenso schwachen Stoffwechsel aus. Das Problem mit der Ernährung der Bandscheibe beginnt ab dem 30. Lebensjahr, denn da beginnen die Arteriolen, die Blut aus dem Wirbelkörper in die Bandscheibe transportieren, zu atrophieren. Die weitere Ernährung ist nur durch Diffusion möglich. Bei Druckauswirkung wird die Bandscheibe dehydriert – dabei gibt sie ihre Stoffwechselprodukte an die sie umgebenden Wirbel ab. Bei Entlastung ist es genau umgekehrt – die Bandscheibe saugt Wasser und Nährstoffe (Sauerstoff, Glukose) aus den Wirbelkörpern auf. Die Bandscheibe verhält sich in diesem Sinne wie ein Schwamm.
Veränderungen in der Hydration der Bandscheibe sind die einzige Form des Transports von Nährstoffen und Metaboliten. Für die Funktion der Bandscheibe ist es sehr wichtig, dass dieser Austausch regelmäßig und unter entsprechender Belastung stattfindet. Eine zu lange einheitliche Belastung, z. B. durch langes Sitzen, führt zu Dehydration der Bandscheibe, Verlangsamung des Stoffwechsels und Degeneration. Eine dehydrierte Bandscheibe ist leichter zu beschädigen. Infolge einer übermäßigen Kompression auf die Bandscheibe ist die Wirbelsäule am Ende des Tages um circa 2 cm kürzer. Das führt zum Spannungsverlust im Bandapparat und zu einer größeren Instabilität. Diese Situation kann die Ursache von Schmerzbeschwerden sein. Wird die Bandscheibe dünner, verkleinert sich die Wirbelöffnung, was Druck auf die dort durchlaufenden Nerven und Gefäße verursacht. Das hat einen negativen Einfluss auf die Verteilung der Belastung durch die Wirbelkörper auf die Wirbelgelenke, was zu Degeneration, zu Entzündungszuständen und zu Schmerzen führt.

In einer Sitz Position

Zur Vorbeugung wird empfohlen, langfristiges Sitzen zu vermeiden, in vielen Berufen ist das aber nicht möglich. Die ideale Lösung ist hier eine Position, welche die Überlastung minimalisiert. Diese Position bietet uns die ergonomischen Profim-Stühle, die mit den modernen Mechaniken ausgestattet sind. Die Mechaniken ermöglichen die Regelung des Neigungswinkels, durch die wir die Möglichkeit erhalten, die Position im Sitzen zu verändern, was einen Druck auf die Bandscheibe von unterschiedlicher Stärke hervorruft. Die Kompressionsunterschiede haben Änderungen in der Hydration der Bandscheiben zur Folge, was sich positiv auf ihre Ernährung auswirkt. Es ist das einzige Gerät, das die richtige Lösung bei der Arbeit an einem Notebook ist. Tragbare Computer mit einer Tastatur, die zusammen mit dem Bildschirm eine Einheit bilden, erzwingen während der Arbeit eine falsche Kopfstellung. Der Kopf ist die ganze Zeit über nach vorne geneigt, was zu einer Überlastung der subokzipitalen Muskeln führt. Das kann die Ursache für übermäßigen Druck, Kompression auf die Bandscheiben, Ermüdungserscheinungen und viele andere Beschwerden sein (dazu zählen Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, interskapuläre Schmerzen und andere). Profim bietet ein aktives Kopfteil, deren Regulierung die Möglichkeit bietet, den Kopf in eine entlastete Stellung zu bringen.
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